Die Natur des Tessins sowie die Auswirkungen menschlicher Umweltveränderungen verständlich und erlebbar vermitteln
Realisierung einer dramaturgisch aufgebauten Ausstellung mit immersiver Szenografie, die Raum, Licht und Storytelling zu einem durchgängigen Erlebnis verbindet
Das Ziel des Projekts war es, den Besucher*innen nicht nur die Natur des Tessins näherzubringen, sondern auch die komplexen Zusammenhänge der Umweltveränderungen unter dem Einfluss des Menschen verständlich zu machen. Die Ausstellung bot klare, dramaturgisch durchdachte Erzählstrukturen und ermöglichte den Besucher*innen, tief in die Geschichte und die Prozesse der Natur einzutauchen. Die Gestaltung der Räume folgte einem klaren Ablauf, wobei innovative visuelle und akustische Lösungen, auf drei Geschosse, das Erlebnis intensivierten.
Die szenografische Umsetzung beeindruckte mit einem ringförmigen Ausstellungsweg, der durch einen spektakulären, zenital beleuchteten Raum (canon de lumière) ergänzt wurde. Ein Lift, der als «Zeitreisemaschine» gedacht war, fügte der Ausstellung eine faszinierende Dimension hinzu und verband die einzelnen Abteilungen auf innovative Weise. Diese Verbindung von Raumgestaltung und narrativem Storytelling hob das Museum deutlich von den anderen Wettbewerbsabgaben ab.
Aroma Architecture hat gemeinsam mit den Partner*innen schliesslich den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für die Gestaltung des neuen Naturhistorischen Museums in der Klosteranlage S. Caterina in Locarno gewonnen. Das Projekt überzeugte die Jury durch die präzise Umsetzung museografischer Anforderungen und ein einzigartiges Konzept, das die geologischen, biologischen und anthropologischen Besonderheiten des Tessins in einen globalen Kontext stellte.
Unser Dank gilt dem gesamten Team, das dieses preisgekrönte Projekt möglich machte: mlzd Architekten, Buzzi Architetti, Chavez Biedermann Landschaftsarchitekten und Bauing. Lüchinger Meyer und IFEC. Gemeinsam schufen wir einen Raum, der nicht nur die Anfänge der Welt vor 400’000’000 Jahre zeigt, sondern auch die Schönheit und Einzigartigkeit der Tessiner Natur feierte, sondern auch zur Reflexion über die Rolle des Menschen in der Natur anregte.
Wir verwenden Cookies auf dieser Website, um Ihre Benutzererfahrung zu verbessern. Durch Klicken auf einen Link auf dieser Seite geben Sie Ihr Einverständnis, Cookies zu setzen.