Nachdem das «Züri Fäscht» 2023 letztmals in seiner bisherigen Form stattfand, hat der Stadtrat die Erarbeitung von verschiedenen Szenarien für ein neues Stadtfest in Auftrag gegeben. Ziel war es, ein attraktives, zukunftsfähiges Szenario für ein neues Stadtfest für alle Zürcher*innen zu entwickeln.
Von den vier ausgearbeiteten Szenarien hat sich der Stadtrat für das Szenario «Der Fluss» entschieden, das von der Agentur Aroma ausgearbeitet wurde. Es sieht ein Stadtfest entlang von Sihl und Limmat vor und verbindet zahlreiche Stadtkreise und Quartiere. Die Flüsse werden so zum verbindenden Element des Stadtfests. Der Stadtrat entscheidet sich damit bewusst für ein neuen Ansatz mit grossem Entwicklungspotenzial.
Das Programmangebot reicht von niederschwelligen Formaten für Familien über kommerzielle Angebote bis hin zu Kultur- und Musikveranstaltungen und soll Raum bieten für die Beteiligung von Vereinen, Initiativen und Anwohnenden. Im Rahmen der weiteren Konzeptentwicklung soll zudem geprüft werden, ob einzelne Elemente des Stadtfests auch am Zürichsee stattfinden können.
Verein Zürcher Volksfeste erarbeitet Detailkonzept
Der Stadtrat übertragt die Trägerschaft und die Ausarbeitung des Detailkonzepts des neuen Stadtfests dem Verein Zürcher Volksfeste (VZV). Der Verein soll seine grosse Erfahrung als langjähriger Organisator des «Züri Fäschts» in die Entwicklung, Planung und Umsetzung des neuen Stadtfests einbringen.
Der VZV wird in einem ersten Schritt ein Detailkonzept auf Basis des Szenarios «Der Fluss» ausarbeiten. Dieses soll im zweiten Quartal 2027 vorliegen und die Grundlage für die weiteren politischen Entscheide zur Finanzierung und Umsetzung des neuen Stadtfests bilden. Auch das neue Stadtfest soll alle drei Jahre durchgeführt werden. Die erste Durchführung ist für 2029 vorgesehen.
Für die bisherige Szenarienentwicklung, die Bestimmung der Trägerschaft und die nun folgende Erarbeitung des Detailkonzepts sind insgesamt rund 420 000 Franken vorgesehen. Darin enthalten sind sowohl die bereits angefallenen Ausgaben als auch der Zusatzkredit für die Ausarbeitung des Detailkonzepts.
Hinweis an die Redaktionen: Weitere Auskünfte erteilt die Medienstelle des Präsidialdepartements: T +41 44 412 30 65, prd-kommunikation@zuerich.ch
Wir verwenden Cookies auf dieser Website, um Ihre Benutzererfahrung zu verbessern. Durch Klicken auf einen Link auf dieser Seite geben Sie Ihr Einverständnis, Cookies zu setzen.